Eberswalder Helfer als Landessprecher für Brandenburg bestätigt

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Daniel Kurth wurde mit großer Mehrheit gewählt

Mit über 80% der anwesenden Stimmberechtigten wurde heute Abend der Zugführer des THW Eberswalde und bisheriger Landessprecher für das Land Brandenburg Daniel Kurth in seinem Amt als Landessprecher für weitere 5 Jahre bestätigt.

Aufgefordert zur Wahl waren die Ortsbeauftragten und Helfersprecher der brandenburger Ortsverbände, die sich hierzu im THW Länderverband in Berlin trafen. Nach der Wahl zeigte sich Daniel Kurth erleichtert, daß er auf eine solch breite Basis der Zustimmung bauen kann. Bereits vor dem Wahlgang machte er gegenüber den Anwesenden deutlich, dass er nur mit einem starken Mandat die Interessen der brandenburger Ortsverbände vertreten kann.

Grundlage seiner Arbeit ist der Kontakt mit der Basis. Als aktiver Zugführer kennt er die Nöte und Sorgen der Helferschaft und nutzt dieses Wissen für seine Arbeit auf Bundesebene. In seiner Rede nach der Wahl machte er noch einmal deutlich, dass er sich diese Kontakt auch bei anderen Landessprechern wünschen würde. Ein Großteil der Landessprecher sind nicht mehr aktiv in einem THW-Ortsverband tätig und haben dadurch nicht mehr diesen engen Kontakt.

Hinsichtlich der Ziele machte Daniel Kurth deutlich, dass es wichtig ist, dass das THW attraktiver wird und einen größeren Zulauf erhält. Dennoch legte er großen Wert darauf, dass er sich nicht, wie im politischen Umfeld üblich, mit vollmundigen Versprechen positionieren möchte und verwies noch einmal auf die aktuellen Themen, die er aktuell platziert hat und weiter verfolgt. Er ermutigte die Anwesenden darüber hinaus, ihn, wie bei der ersten Amtszeit, aktiv bei den Problemen und Anregungen mit einzubinden. Nur so könne er seine Arbeit effektiv gestalten und für die Belange der Helferinnen und Helfer einsetzen.

Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der stellvertretende Landessprecher für das Land Brandenburg und Zugführer des THW Neuruppin Tobias Reinhold. Beide verwiesen auf die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und freue sich bewährte Strategien zur Platzierung von Forderungen weiterhin anwenden zu können.

Auch der Landesbeauftragte Manfred Metzger nutze die Chance sich bei den beiden für die bisherige Arbeit zu bedanken und verwies noch einmal auf die bisher gute Zusammenarbeit. Mit einem Buch zur bewegten Geschichte des Gebäudes, in dem sich aktuell der Landesverband befindet, und verbunden mit einer persönlichen Widmung wünschte er ihnen viel Erfolg für die neue Amtszeit.

Innerhalb des Technischen Hilfswerks ist der Landessprecher mit einem Betriebsrat in einem privatrechtlichen Unternehmen zu vergleichen. Für die Helferinnen und Helfer aus dem jeweiligen Bundesland vertritt er die Interessen gegenüber dem Landesbeauftragten und der THW-Leitung und wirkt in diversen Gremien auf Landes- und Bundesebene mit. Darüber hinaus fungiert er auch als Ansprechpartner für Landesministerien, PolikterInnen, Pressevertreter und Arbeitgeberverbände.

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