Einspeisen in Abwasserpumpwerk

THW Eberswalde versorgt Pumpwerk für einen Tag mit Strom

17. November 2009 -

Das THW Eberswalde hat mit seiner Fachgruppe Elektroversorgung ein Abwasserpumpwerk des ZWA in Eberswalde mit elektrischer Energie versorgt. Nötig wurde diese geplante Hilfeleistung, da die dazugehörige Trafostation einer Wartung unterzogen werden musste.


Für die Dauer dieser Wartung musste das Pumpwerk vom öffentlichen Stromnetz getrennt werden. Damit trotzdem weiterhin ein reibungsloser Betrieb des Abwassernetzes gewährleistet war, wurde das THW Eberswalde kontaktiert. Im Rahmen einer Ausbildungsveranstaltung am 24.10.09 wurde in Zusammenarbeit mit dem ZWA und der zuständigen Elektrofirma untersucht, ob die Netzersatzanlage (NEA) des THW genug Leistung für die Pumpen liefern kann.

 

"Alleine schafft das unsere NEA nicht" sagte Daniel Förder, Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung, während der Tests. "Die Pumpen haben einen zu hohen Anlaufstrom". Mit dem parallel Schalten des 175kVA-Aggregats mit einem ZWA-eigenen 140kVA-Aggregat wurde am Ende jedoch trotzdem eine zuverlässige Lösung gefunden.

 

Auch während der tatsächlichen Wartung funktionierte diese Lösung ohne Probleme. "Alles lief reibungslos", resümierte Hans-Jürgen Hirsch, Helfer der Fachgruppe nach dem Rückbau. Die Aggregate versorgten die Pumpstation etwa 6 Stunden lang voll automatisch.

 

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.


Foto 1: Anklemmen der Leitungen, im Vordergrund die Lastwiderstände
Foto 2: Aufbau am Vorabend
Foto 3: Betrieb der beiden NEA

 


Bericht von Daniel Förder





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