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Stromausfall in Berlin
von Mirko Wolter
Eberswalder Fachgruppe Elektroversorgung stark gefordert
Anfang Januar 2026 verursachte ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Südwesten Berlins den längsten Stromausfall der Nachkriegsgeschichte. Rund 50.000 Haushalte in Steglitz-Zehlendorf waren betroffen. Das THW unterstützte mit ca. 1.000 Einsatzkräften, betrieb Notstromaggregate für Kliniken, Pflegeheime und versorgte Haushalte, über mehrere Tage. Mit dabei die Fachgruppe Elektroversorgung aus Eberswalde.
Aufgabe unserer Fachgruppe Elektroversorgung war es mit unseren Notstromaggregat vor Ort zu helfen und an den von der Einsatzleitung vorgegebenen Orten Strom einzuspeisen. Hierbei handelte es sich im Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen oder sogar Strukturen des öffentlichen Nahverkehrs. Alarmiert wurden wir am 03.01.2026 und waren bis einschließlich 12.01.2026 im Einsatz. Hierbei arbeitete unser Team Rund um die Uhr in Schichten, um der Vielzahl der Aufgaben gerecht zu werden.
Hier zeigte sich der Vorteil, dass unsere Fachgruppe Elektroversorgung regelmäßig mit den anderen Fachgruppen unseres Landesverbandes geübt hat. Dadurch kannte man sich und konnte isch unkompliziert untereinander helfen.
Ausgangspunkt für unsere Einsätze war der Ortsverband Steglitz-Zehlendorf, wo nicht nur die Einsatzleitung agierte, sondern sich unsere Einsatzkräfte ausruhen und etwas essen konnten. Für die freundlichenAufnahme wollen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.
Kopffoto: Heiko Walluscheck - Anfahrt der Eberswalder Fachgruppe im Einsatzgebiet
Foto 1: Daniel Förder - Schaltraum im Keller einer Berliner Schule
Foto 2: Matthias Lamprecht - Überwachung einer Einspeisung am Notstromaggregat