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THW unterstützt bei Bombenentschärfung in Eberswalde
von Phillip Ladanyi
Zahlreiche Einsatzkräfte des THW Ortsverbandes Eberswalde unterstützen Absicherungs- und Evakuierungsmaßnahmen im Innenstadtbereich
Am Samstag, den 09. Mai 2026, unterstützte der THW Ortsverband Eberswalde im Rahmen der Amtshilfe die umfangreichen Maßnahmen rund um die Entschärfung einer sowjetischen Weltkriegsbombe im Innenstadtbereich von Eberswalde.
Nachdem bei Bauarbeiten im Stadtgebiet eine 100 Kilogramm schwere sowjetische Weltkriegsbombe entdeckt worden war, mussten am Samstag umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen im Innenstadtbereich von Eberswalde durchgeführt werden. Hierzu wurde ein Sperrgebiet mit einem Radius von rund 350 Metern eingerichtet. Insgesamt mussten etwa 3.500 Menschen den betroffenen Bereich verlassen.
Der THW Ortsverband Eberswalde unterstützte die Maßnahmen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Behörden und Organisationen. Mit mehreren Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Einsatzkräften waren die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes seit den frühen Morgenstunden im Einsatz.
Die Kernaufgabe des THW bestand insbesondere darin, festgelegte Straßensperren einzurichten und zu betreuen, um ein Eindringen von Passanten in den Gefahrenbereich zu verhindern und die Sicherheit der Bevölkerung während der Entschärfung zu gewährleisten.
Darüber hinaus unterstützten Einsatzkräfte des THW gemeinsam mit der Polizei Land Brandenburg sowie dem Rettungsdienst körperlich eingeschränkte Personen beim Transport in die eingerichtete Notunterkunft. Dort konnte eine medizinische Betreuung älterer, geschwächter oder erkrankter Personen sichergestellt werden.
Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte verschiedenster Behörden und Organisationen beteiligt. Mitwirkende Organisationen waren unter anderem die Stadt Eberswalde, das Ordnungsamt, der Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Polizei Land Brandenburg, Johanniter, DLRG, DRK, der Katastrophenschutz sowie zahlreiche freiwillige Feuerwehren aus dem Stadtgebiet und den dazugehörigen Ortschaften.
Die Verpflegung der Einsatzkräfte wurde durch die Johanniter sichergestellt.
Für den THW Ortsverband Eberswalde stellte der Einsatz erneut ein wichtiges Beispiel für die enge und professionelle Zusammenarbeit verschiedener Hilfs- und Einsatzorganisationen dar.
Aus Gründen der Einsatzsicherheit waren während des Einsatzes keine Foto- oder Videoaufnahmen im unmittelbaren Einsatzbereich gestattet. Das veröffentlichte Bildmaterial dient daher ausschließlich der symbolischen Darstellung.